Grafik | Druckvorstufe

Layout, Reinzeichnung und komplettes Artwork

Für die Bedruckung Ihrer Medien, deren Verpackungen und Drucksachen stellen entweder Sie die Druckvorlagen bereit, oder wir erstellen in Ihrem Auftrag die Gestaltung der Produktion. Bei der Anlieferung der Druckvorlagen sind einige wichtige Vorgaben einzuhalten. Erfahrungsgemäß gibt es hier öfters Unstimmigkeiten. Letztendlich bestimmen Ihre Vorlagen die Qualität des Drucks. Nehmen Sie sich also etwas Zeit für unsere Ausführungen, am besten bevor Sie das Artwork beginnen. Es lohnt sich! Wenn Sie uns fertige Filme liefern: Druck-Spezifikationen beachten! Sie möchten persönlich Kontakt aufnehmen?


Unsere Grafik- Design-Leistungen

  • Creative Artwork – ab Einzeldateien (Bilder, Texte, Scribble)
  • Reinzeichnung ab Layout
  • Bildoptimierung
  • Schnittmarken und Passer setzen
  • Scans

Grundsätzliche Anforderungen für angelieferte Vorlagen

  • Keine Lithofilme mehr für Drucksachen und Kartonagen.
  • Produktübergreifend für alle Kartonagen und Printprodukte können wir das CTP (Computer to Plate)-Verfahren zur Herstellung der benötigten Druckplatten anbieten. Diese Option verringert die Gesamt-Produktionszeit und spart erhebliche Kosten. Sie liefern Ihre Daten in der folgend beschriebenen Art und Weise. Wir konvertieren in das vom jeweiligen Drucker geforderte Format. Anschließend erhalten Sie ein Kontroll-PDF zur Freigabe. Auf Wunsch können wir weitere Proofs erstellen.
  • Die unterschiedlichen Labeldruckverfahren erfordern jedoch bis auf wenige Ausnahmen, weiterhin die Anfertigung von Lithos für die Bedruckung von DVDs oder CDs.
  • Falls Sie eine Überprüfung und ggf. anfallende Korrektur Ihrer Dateien wünschen, berechnen wir nach festen Stundensätzen den Zeitaufwand. (z.Zt. 90,- €/Std.)

Grafikprogramme | Windows- und Mac-Software

Wir verwenden folgende Apple Macintosh Software: (aktuelle Versionen)

 

Grafikprogramm:

  • Adobe InDesign CS
  • Adobe Illustrator CS
  • Adobe Acrobat
  • Bildbearbeitungssoftware: Adobe Photoshop

 

Wir verwenden folgende Windows Software: (aktuelle Versionen)

 

Grafikprogramm:

  • Adobe InDesign CS
  • Adobe Illustrator
  • Adobe Acrobat
  • Bildbearbeitungssoftware: Adobe Photoshop

 

Bitte unbedingt Bildauflösung (Originalgröße) einhalten:

  • Strichzeichnungen: mind. 1200 dpi
  • Graustufenbilder, Farbbilder (CMYK, Duplex, Triplex): mind. 300 dpi
  • Achtung: Bei Anlieferung von RGB-Bilddateien kommt es durch die notwendige CMYK-Konvertierung zu Farbabweichungen vom ursprünglichen Bild. Sichern Sie deshalb Farbbilder generell im CMYK-Modus, Duplex- und Triplex Bilder im entsprechenden Modus.

Verwendbare Dateiformate

Bitte folgende Dateiformate verwenden:

  • PDF in Druckauflösung (Einstellung Press, Druckausgabequalität oder PDF X-3)
  • Tiff: TIFF-Bilddateien ohne Komprimierung (LZW o.ä.) abspeichern.
  • EPS: DCS-Dateiformat (5 Segmente) oder einzelne Datei. In beiden Fällen müssen die Dateien binär kodiert sein.
  • JPEG: JPEG-Dateien bitte mit maximaler Qualität (=minimale Komprimierung) und Formatoption Baseline Standard sichern. JPEG-komprimierte Bilder müssen im CMYK-Farbmodus gespeichert werden.

Die meisten Programme speichern nur die Bildschirmdarstellung importierter Grafik-Dateien (z.B. EPS, TIFF) sowie den Namen und den Pfad zur Original-Grafikdatei. Während der Belichtung wird jedoch diese Original-Grafik-Datei unbedingt benötigt. Stellen Sie daher sicher, dass alle in den zu belichtenden Dokumenten importierten Grafik-Dateien mitgeliefert werden. Um Mehraufwand und eine weitere Fehlerquelle bei der Belichtung zu vermeiden, sollten Sie darauf achten, dass die Grafik-Dateien mit dem zu belichtenden Dokument in einem Ordner liegen und nach dem Platzieren nicht mehr modifiziert werden dürfen. In einigen Programmen können Sie anhand einer Bildlistenfunktion überprüfen, welche Grafik-Dateien platziert worden sind. Der Mehraufwand, der durch erneutes Positionieren der Grafik-Dateien entsteht, wird nach Zeitaufwand berechnet (Stundensatz gemäß aktueller Preisliste z. Z. 90 Euro / Std.).


Anlieferung der Dateien

  • Nennen Sie alle zu belichtenden Dateien. Löschen Sie alle Dateien von dem Datenträger, die nicht belichtet werden sollen.
  • „Booklet Dokumente“ nur als Doppelseite ausgeschossen anlegen. ( z.B.: Seite 16 und Seite 1, Seite 15 und Seite 2 u.s.w.)
  • Geben Sie das Programm inkl. Version an, mit dem Sie die Dateien erstellt haben.
  • Passkreuze und Schneidemarken anbringen
  • 3 mm Beschnitt an Drucksachen auf Papier
  • Gesamtfarbauftrag nicht höher als 300%
  • Pfadeinstellung für freigestellte Bilder: Kurvennäherung 10
  • Schriften: Linotype- u. Berthold-Fonts
  • Verwendete Schriften mitliefern.
  • Farbmodus: CMYK Vierfarbseparierung
  • Auflösung der Vektor-Grafiken: 945 Linien/cm (2400dpi)

(Hinweis: Vermeiden Sie unbedingt das Anwählen halbfetter bzw. kursiver Schriftschnitte durch Eingaben wie fett oder kursiv im Schriftstil-Menü. Wählen Sie immer direkt den entsprechenden Schriftschnitt (z.B. Helvetica Bold) im Zeichensatz- bzw. Schriftmenü. Fett oder kursiv gestellte Schriften führen oft zu Fehlbelichtungen.)

Im Druck werden alle 4 Farben (Cyan, Magenta, Gelb und Schwarz) übereinander gedruckt; Aufgrund minimaler Abweichungen von Passern bei der Druckplattenjustage, die während des Offset-CMYK-Mehrfarbdrucks entstehen können, sollten schwarze Schriften oder Logos in 100% K (schwarz) angelegt werden. Diese Abweichungen unterliegen einem Toleranzbereich und können dazu führen dass besonders schärfesensibel Objekte (Schriften oder Logos) verschwommen oder sogar unleserlich werden, wenn sie denn mehrfarbig angelegt sind. Die Verwendung von nur einer Farbe des Euroskalenbereichs in 100% wirkt diesem Passereffekt entgegen.


 

 

Strichstärken:

  • Alle Strichstärken sollten nicht unter bestimmten Mindestgrößen liegen.
  • Im Positivdruck mindestens 0,10 mm
  • Im Negativdruck mindestens 0,15 mm

 

Schriftgrößen:

  • Auch die Schriftgrößen sollten ein Mindestmaß nicht unterschreiten:
  • Im Positivdruck mindestens 4pt. bzw. 1,50 mm
  • Im Negativdruck mindestens 5pt. bzw. 1,88 mm

Achten Sie bitte besonders bei Serif-Schriften und bei bestimmten Schriftschnitten auf die Einhaltung der Mindeststrichstärken.

 

Rasterwinkel

Disc Partner stellt die zu belichtenden Rasterweite/Rasterwinkel-Kombinationen nur für das gesamte Dokument geltend ein (z.B. im Drucken-Menü des verwendeten Programmes)! Wurden einzelne Elemente eines Dokumentes (z.B. Rasterflächen in Grafiken oder plazierte Scan-Dateien) bereits durch den Autor des Dokumentes mit einer Eingabe der Rasterweite definiert, werden diese Einstellungen nicht durch die generelle Rasterweitenwahl beeinflußt. Ist der ggf. dadurch entstehende Effekt unterschiedlicher Rasterweiten auf einer Seite nicht gewünscht, müssen diese Rastervoreinstellungen einzeln rückgängig gemacht werden.Andererseits beachten Sie bitte, dass speziell gewollte Raster-Einstellungen einzelner Seitenelemente bereits in der gewünschten Rasterweite angelegt bzw. gespeichert sein müssen.Wir empfehlen im Regelfall, keine Rasterweiten für Einzelelemente vorzugeben.

 

Auszugebende Skalen- und Sonderfarben

Nennen Sie die zu belichtenden Skalen- und Sonderfarben. Oft sind in den zu belichtenden Dateien mehr Farben definiert, als belichtet werden sollen. Löschen Sie unbedingt die nicht benötigten Farben aus der Farbliste des entsprechenden Dokumentes, um Fehlbelichtungen zu vermeiden. Testen Sie die Farbseparation auf Ihrem Laserdrucker, und liefern Sie unbedingt farbseparierte Laserausdrucke zur Belichtung mit. Die farbseparierten Laserausdrucke sind insbesondere zur Kontrolle von CMYK-Bilddateien sinnvoll.

 

Überfüllungen prüfen

Programme verfügen über Funktionen zur Eingabe von Überfüllungen. In den Programmen, in denen solche Funktionen implementiert wurden, sind diese oft technisch stark limitiert oder sogar fehlerhaft. Hinzu kommt, dass die Anforderungen an Überfüllungen auch in der Weiterverarbeitung durch die unterschiedlichen Druckverfahren stark variieren.

 

Datenträger: (für Macintosh und Dos/Windows)

 

  • CD-ROM
  • DVD-Rom
  • USB-Stick

 

Wichtig:

Beschriften Sie alle Datenträger eindeutig. Legen Sie dem Datenträger Laserausdrucke oder Farbproofs bei. Stellen Sie sicher, dass alle Grafik- und Bilddateien sowie Fonts mitgeliefert werden. Aus Sicherheitsgründen sollten nur geprüfte Datenträgerkopien, nicht Ihre Originale, versandt werden. Stellen Sie sicher, dass alle Grafik- und Bilddateien sowie Fonts mitgeliefert werden. Zusatzinformationen können auch als README-Datei übertragen werden. Bei Anlieferung von komprimierten Daten, bei erforderlichen Eingriffen in die zu belichtenden Daten oder bei Anlieferung von unvollständigen Daten, werden zusätzliche Aufwände nach den jeweils gültigen Stundensätzen berechnet.


Datenfernübertragung: Infos im Bereich Upload